
| Nach meinen
oft spektakulären Erfahrungen mit der Kohl-Therapie, begann
ich mich auch für
andere Heilmittel- und Methoden zu interessieren, mit denen ich die
Kohlbehandlungen unterstützte. Viele
Kräuter und
Pflanzen wuchsen auf unserem Biohof, Da war zum
Beispiel
die Quecke, die ich bei der Behandlung der Nieren als Tee zubereitete.
Außerdem sammelte ich Kamillenblüten, die ich
für den
Winter trocknete. Vor dem Haus hatten wir eine dichte
Weißdornhecke, die mich mit Blüten
für das ganze
Jahr versorgte. Und Rosmarin hatte ich auch
ganzjährlich zur
Verfügung. Zusammen mit Knoblauch als Tee zubereitet, konnte
ich
in kurzer Zeit meine Herzrhytmusstörungen heilen. Dieser Tee
ist auch ein wichtiger Energiespender. Mich eingehend mit Kräutern zu befassen, dazu fehlte mir allerdings die Zeit. So blieb für viele Jahre die Kohltherapie die wichtigste Anwendungsart. Erst, als ich das Landleben aufgab, ging ich bei Beschwerden mehr und mehr zu anderen Mitteln und Methoden über. So machte ich jahrelang Yoga, die 5-Tibeter-Übungen und später Qi Gong, um meine Gesundheit in gutem Zustand zu halten. Dann lernte ich noch das Japanische Heilströmen kennen, mit denen ich meinen Energiehaushalt aufstockte, mein Immunsystem stärkte oder Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht brachte. Mit den Jahren wurde ich ungelenkiger und ging zu den Mudras (Finger-Yoga) über, die den gleichen Zweck erfüllen. Als ich für zehn Jahre nach Süddeutschland übergesiedelt war, führte ich im Frühjahr vier Wochen lang eine Blutreinigungskur mit Löwenzahn und Brennesseltee durch. Diese Pflanzen wuchsen in meinem Garten in Hülle und Fülle. In der Ernährung verwendete ich auch reichlich Gänseblümchen und Borretsch. Weiterhin wuchsen bei mir Beinwell, mit dem ich mir ein angebrochenes Handgelenk ausheilte, Zitronenmelisse, als Beruhigungstee und Salbei, von dem ich jeden Tag einige Blätter roh zerkaute. Salbei ist wohl eines der vielseitigsten Heilmittel in der Kräutermedizin. Bei akuten Beschwerden nehme ich im Winter ein Dachsfell zur Hilfe, mit dem ich besonders nächtliche Schmerzen lindere und mich vor Halsweh schütze. Meine neueste Errungenschaft ist der Schneeflocken-Obsidian, der sehr wirksam sein soll gegen Virus-Erkrankungen, also auch gegen Grippe. Aber über Heilsteine berichte ich in einem anderen Kapitel. In den letzten Jahren habe ich mich auch intensiv mit mentaler bzw. geistiger Heilung befasst. Besonders die Autosuggestion nach Emile Coué halte ich für sehr hilfreich und wende sie bei Bedarf täglich an. Bei akuten oder schweren Krankheiten war und ist aber auch heute noch der Kohl das Heilmittel Nummer EINS in meinem Leben. |