Und so fing alles an



Schon mit sechs Jahren war ich eine absolute Gegnerin der Schulmedizin. Meine Familie hatte einen alten, treuen Hausarzt, dem alle  blind vertrauten,  nur ich nicht. Nichts und keiner konnte mich davon überzeugen, dass seine Pillen mir  gut tun würden und so weigerte ich mich sie einzunehmen. Ich schrie und tobte solange, bis sowohl der Arzt wie auch meine Mutter zu harmlosen Hausmitteln übergingen. Von denen ich natürlich IMMER gesund wurde. Meine Mutter wechselte meinetwegen sogar den Arzt und wählte einen Homöopathen.

Damals schon war meiner Meinung nach alles gut für den Menschen, - d.h. für mich, denn über meinen kindlichen Tellerrand hinausschauen konnte ich zu der Zeit noch nicht - was der liebe Gott gemacht hatte. Alles andere war Gift und Teufelswerk. Daher lehnte ich alles, was mit Chemie zu tun hatte, grundsätzlich ab.  
Auch was meine Ernährung anbetraf, hatte ich genaue Vorstellungen. Am liebsten aß ich das Gemüse roh schon im Garten und auch das Obst musste immer frisch gepflückt sein. Möglichst von mir. Diese Vorliebe habe ich mir bis heute bewahrt. Nur fehlt mir leider heute der dazugehörige Garten.
Eine meiner kindlichen Leidenschaften war es, auf Wiesen und in Wäldern Essbares zu suchen.  Hätte ich damals Herrn  Konz gekannt, wäre ich wahrscheinlich einer seiner größten Fans geworden.

Nur gut, dass ich als Kind noch nicht wusste, dass  Schulmediziner  es fertiggebracht hatten, mir zwei gravierende Kunstfehler zu verpassen, unter denen ich mein Leben lang gelitten habe.  Und auf die - so erfuhr ich vor einigen Jahren von einem Naturheilarzt - meine Anfälligkeit für Krankheiten zurückzuführen war. Wenn ich Bescheid gewusst hätte, wäre ich wahrscheinlich gegen die Schulmedizin auf die Barrikaden gegangen. Aber da ich nichts wusste, beschränkte sich meine Wut auf die Nazis, aber das ist ein anderes Thema und gehört nicht in diese Homepage.

Ich hatte schon als Kind kaum Anhänger für meine Theorien und so wurde ich zur Außenseiterin. Weder die Familie noch die übrige Umwelt verstand mich und meine Ideen. Nur der liebe Gott war auf meiner Seite, das wusste ich. Und das war eigentlich auch genug. Aber darüber berichte ich auf einer anderen Seite.

Und wie es dann weiterging, können Sie auf der nächsten Seite lesen.