
| Wie
ich die wunderbare Heilkraft des Kohls
kennenlernte,
habe ich bereits in meinem Buch beschrieben (Siehe Menüpunkt
"Links"). Einige Jahre, nachdem ich Zeuge der erstaunlichen Heilwirkung des Kohlblattes geworden war und sie bereits für meine Familie anwandte, übernahmen mein zweiter Mann und ich einen Biohof bei San Marino (Italien). Dort bauten wir im Gemüsegarten viele Kohlsorten an und sorgten dafür, dass wir zu jeder Jahreszeit Kohlblätter für Auflagen zur Verfügung hatten. Das war im heißen südlichen Klima nicht so einfach, aber ich stellte fest, dass sogar von der Sommerhitze vertrocknete Blätter noch ihre Heilwirkung beibehielten. Ansonsten bewahrte ich aber vor allem tiefgefrorenen Kohlsaft für die Sommermonate auf. Der Kohl hat mich nie enttäuscht oder im Stich gelassen und ist zudem eins der billigsten Naturheilprodukte, die ich kenne. Er hat mir jede Angst vor Krankheiten genommen und mich völlig unabhängig von Ärzten und Medikamenten gemacht. Ja, ER wurde mein Arzt, dem ich immer vertrauen konnte. Durch ihn hatte ich endlich meinen Glauben an Gott wiedergefunden. Zu keiner Zeit und in keinem Falle kehrte ich zur Schulmedizin zurück, Zahnbehandlungen ausgenommen. Ich bin zwar seit 5 Jahrzehnten in einer gesetzlichen Krankenkasse, ohne jedoch je ihre Dienste in Anspruch genommen zu haben. Wenn alle Menschen so leben würden, gäbe es keine Probleme mit der staatlichen Gesundheitspolitik. ![]() Da ich in meinem Buch die Heilung meines Tumors im Kiefer und hinter einem Auge nur kurz behandelt habe, möchte ich hier von diesem Erlebnis eingehender berichten. Vor 24 Jahren betrieb ich in Hamburg ein kleines Stehcafé, in dem ich von morgens um sieben bis spät abends arbeitete. D.h. nach Feierabend ging es in meiner darüberliegenden Wohnung noch viele Stunden weiter mit der Vorbereitung der Kuchen und Speisen, die ich im Laden anbot. Außer einer Hilfe zum wöchentlichen Einkauf und zwei Stunden im Laden war ich ganz auf mich angewiesen. Zeit, über mein Befinden nachzudenken, hatte ich nicht. Seit Monaten plagte ich mich mit Zahnschmerzen herum, aber wusste nicht, wie ich es schaffen sollte, einen Arzt aufzusuchen. Bis die Schmerzen dann so unerträgllch wurden, dass ich an einem freien Nachmittag endlich doch zu einem Zahnarzt ging. Als er sich den Zahn ansah, wurde er kreidebleich und bestand auf einer sofortigen Röntgenaufnahme. Als er mit dem Bild zurückkam, erklärte er mir kurzerhand, dass ich eine Zyste im Kiefer hätte und er mich daher nicht behandeln könne, sondern mich sofort in ein Krebsinstitut einweisen wolle. Ich dankte ihm mit den Worten, dass ich meinen Laden aus Vertragsgründen nicht aufgeben könne und dass ich mich um meine Gesundheit selber kümmern würde. Das einzige, was mir allerdings als Behandlung einfiel, waren Eisbeutel, die ich, wann immer ich konnte, an meine Backe hielt. Drei Monate dauerte diese "Behandlung", dann war ich schmerzfrei. Der betroffene Zahn wackelte zwar bedenklich, aber damit konnte ich leben. Ich dachte nun, meine Krankheit besiegt zu haben. Doch weit gefehlt. In der Zwischenzeit war es mir gelungen, den Laden wieder an den Besitzer zurückzugeben. Das war ein großes Glück für mich, denn wenige Wochen später wurde ich eines sonntags von einem heftigen Schmerz in meinem linken Auge befallen. Es war so, als würde jemand ständig mit einem Messer in mein Auge stechen. Von dem Moment an war es mir unmöglich, meine Augen offen zu halten. Ich schaffte es gerade noch, eine junge Freundin eines meiner Söhne über meinen Zustand zu informieren und sie zu bitten, auf KEINEN Fall meinen Kindern etwas über meine Verfassung zu erzählen. Der eine Sohn befand sich gerade für einige Monate in Ausstralien und mit dem anderen hatte ich sowieso keinen sehr häufigen Kontakt. Auch von Freunden und Bekannten zog ich mich unter einem Vorwand zurück. Um mich mit meinem Leiden auseinandersetzen zu können, brauchte ich die absolute Abgeschiedenheit. Tägliche Telefonate mit der jungen Freundin, die zukünftige Frau meines Sohnes, waren meine einzigen Kontakte mit der Außenwelt. Es folgten zwei Monate unbeschreiblicher Schmerzen und dem großen Fragezeichen: Ist dies das Ende oder werde ich die Krankheit überwinden? Endlich fiel mir das Kohlblatt wieder ein und in einem Moment relativer Schmerzverträglichkeit besorgte ich mir einige Kohlköpfe, um Auflagen auf meine Augen machen zu können. Notdürftig konnte ich mir auch etwas zum Essen zubereiten. Die meiste Zeit verbrachte ich im Sessel oder sitzend in meinem Bett. Liegen war wegen der Schmerzen nicht möglich und an schlafen war auch selten zu denken. Abwechslung hatte ich keine, denn ich vertrug weder das Fernsehen noch Radio. Ich hörte nur die Geräusche in meinem Kopf. Es war so, als hätte ich einen Presslufthammer im Kopf, der Beton zertrümmerte. Um die Schmerzen ertragen zu können, hielt ich meinen Kopf zwischen meinen beiden Händen. Da ich Tag und Nacht mit wenigen Unterbrechungen beide Augen mit Kohlblättern verband, lebte ich praktisch in der Dunkelheit. Natürlich wusste ich, dass mein Zustand ernst war, aber für mich gab es nur zwei Möglichkeiten: entweder ich schaffte es und würde wieder gesund oder aber meine Zeit war gekommen. Diese Alternative machte mir keine Angst und ich war bereit, zu gehen. Aber ich tat alles, um meinem Körper zu helfen, die Krankheit zu überwinden. Was ich tat, war allerdings nicht viel, denn weder nahm ich Medikamente noch hatte ich die Kraft, mir eine gesunde Kost zuzubereiten. So blieben mir nur meine Gedanken. Ich sorgte dafür, frei von Selbstmitleid zu sein und nur an positive und schöne Dinge zu denken. An meine Familie und meine Freunde, an Orte, die ich besonders liebte oder an schöne Erlebnisse aus der Vergangenheit. Trotz meines wiedergefundenen Glaubens an Gott, dachte ich so gut wie nie an ihn. Denn ich wollte ihn unter keinen Umständen um Hilfe bitten. Nicht etwa aus Stolz, sondern damit er ganz frei über mich entscheiden konnte. Nach zwei Monaten nahmen die Schmerzen ab und es sonderte sich auch keine Flüssigkeit mehr aus dem Auge ab. Inzwischen war mein Sohn von seiner Reise zurückgekommen und kam mich besuchen. Er bekam einen großen Schreck, denn ich war weiß wie ein Leintuch und ohne jede Kraft. Aber ich lebte! Und ich konnte meine Augen wieder offen halten. Als ich sah, dass es mir von Tag zu Tag besser ging, beschloss ich, wieder in unser Haus nach Italien zurückzugehen. Ich gab also meinen Wohnsitz in Hamburg auf. In Italien hatte ich viele Freunde, die sich um mich kümmerten, aber ich brauchte noch zwei Jahre, um meine alten Kräfte wieder zu erhalten. Eigentlich war ich der Meinung, meine Krankheit endgültig besiegt zu haben. Aber viele Jahre später meldete sie sich noch zweimal zurück. Doch diesmal war ich schneller und behandelte mich sofort mit dem Kohlblatt, sodass die Rückfälle nicht länger als einige Wochen dauerten. Aber vor allem hatte ich inzwischen gelernt, seelische Blockaden zu beseitigen, um der Heilung nichts in den Weg zu stellen. Erwähnen muss ich auch noch, dass ich vor 14 Jahren anfing, am Computer zu arbeiten und dass ich das seither NUR mit dem kranken Auge mache, denn auf dem anderen bin ich hoffnungslos weitsichtig. |